Buchprojekte

Nav Ansichtssuche

Navigation

Suchen

Bücher

Originalton- und Buchveröffentlichung (2004/2005)

„Raum für Güte und Gewissen"
– Das Christliche Friedensseminar Königswalde im damaligen Bezirk Karl-Marx-Stadt/DDR 1973-1989

Anhand von Dokumenten, Berichten, aber auch von subjektiv-persönlichen Erinnerungen mehrerer Protagonisten wurde entstand ein populärwissenschaftliches Werk über eine Initiative, die ab 1973 DDR - erstmalig DDR-weit - Friedensbewegte versammelte, bevor Anfang der 1980er-Jahre an vielen Orten Friedensinitiativen entstanden.

In ca. 90 Minuten Originalton sind Ausschnitte aus mehr als 2 00 Stunden Bandmaterial mit Auszügen bedeutender Referate, Podiumsdiskussionen, Plenumsveranstaltungen, Gesprächs- und Fragerunden sowie Konzerten erstellt worden, die in einem überwiegend angstfreien Raum als politische Gegenkultur in der DDR durchgeführt wurden.

Die Präsentationsveranstaltung am authentischen Ort fand am 29. Januar 2005 in der Königswalder Jacobikirche statt. Sie war besucht u.a. von früheren Referenten, von denen Superintendent i.R. Christoph Wartenberg und Pfarrer Edmund Käbisch aktiv mitwirkten, Vertretern aus dem Kern der Friedensseminararbeit zu DDR-Zeiten, des Öffentlichen Lebens und der Kirche statt. Darunter waren eine Landtagsabgeordnete, der Landrat und der Superintendent.

Von der Bundesstiftung zur Aufarbeitung der SED-Diktatur ist damit in dankenswerter Weise ein Projekt gefördert worden, das einen Kern der staatsunabhängigen Friedensbewegung in der DDR darstellt.


Buchveröffentlichung (2014)

„Wunde Punkte – Wendepunkte – Die Friedliche Revolution im Raum Crimmitschau-Werdau“

Anhand von Dokumenten und Berichten von Akteuren und Zeitzeugen werden die politischen Ereignisse im Raum Crimmitschau – Werdau im Jahr 1989/1990 dargestellt.

Das Buch greift dabei zurück auf die Marienkäfer-Band der Jungen Gemeinde und das Friedensseminar Königswalde, die schon vor dem Jahr 1989 den Boden für Veränderungen in der DDR bereiten halfen, ohne dass damals jemand schon an eine friedliche Revolution denken konnte. Es wird von einer Klausurtagung im Januar berichtet, zu der sich die Königswalder in Neukirchen trafen, in der sie über die für Mai geplanten Kommunalwahlen berieten und dann halfen, die Wahlfälschungen aufzudecken, der Anfang vom Ende der DDR.

Das Martin-Luther-King-Zentrum hat 16 Jahre lang Dokumente, Fotos und Zeitzeugenberichte über die Aufbruchstimmung während der Friedlichen Revolution 1989 und das „wunderbare Jahr der Anarchie“ 1990, das Jahr des Runden Tisches, des Bürgerrates und der Basisdemokratie, gesammelt. So sind in dem neuen Buch u.a. bisher unbekannte und unveröffentlichte Fakten, Aktionen und Ereignisse dokumentiert. Der Höhepunkt liegt auf dem Herbst 1989. Doch die Berichte werden bis in den August 1990, als das Werdau-Crimmitschauer Wochenblatt als erste parteiunabhängige DDR-Zeitung in Sachsen die Ereignisse begleitete und kommentierte, fortgeführt.

In diesem Buch werden die Aktionen und Ereignisse  geschildert und mit Bildern und Dokumenten anschaulich gemacht. Ein Chronikteil stellt die DDR-weiten Ereignisse und die in den Großstädten denen gegenüber, die sich im Raum Crimmitschau-Werdau zugetragen haben.
 
Gefördert mit Mitteln des Freistaates Sachsen über das Programm "25 Jahre Friedliche Revolution und Deutsche Einheit"

 

 



Image Image Image Image
Aktion SühnezeichenBessereWeltLinksOhne Rüstung lebenPax ChristiVersöhnungsbundDFG - VK